Felgen und Reifen für Elektroautos: Traglast, Reichweite und was wirklich passt
Brauchen Elektroautos besondere Reifen? Reifen für Elektroautos müssen vor allem mehr Gewicht tragen. Maßgeblich ist der Lastindex aus Deinen Fahrzeugpapieren, ein eigenes E-Auto-Siegel schreibt dagegen niemand vor. Hier erfährst Du, was E-Auto-Reifen anders machen, wie lange sie halten, wie viel Reichweite in der Felge steckt und welche originalen Räder es für Taycan, i4, i5 oder EQE gibt.
Inhaltsverzeichnis
Brauchen Elektroautos spezielle Reifen?
Nein, eine eigene Reifenpflicht für Elektroautos gibt es nicht. Verbindlich ist, was in der Zulassungsbescheinigung Teil I oder im COC-Papier für Dein Fahrzeug eingetragen ist: Reifengröße, Lastindex und Geschwindigkeitsindex. Diese Werte darfst Du nicht unterschreiten, höhere sind erlaubt.
Der Lastindex ist beim E-Auto der wichtigste Wert, weil das Fahrzeug schwerer ist als ein vergleichbarer Verbrenner. Er gibt an, wie viel Gewicht ein einzelner Reifen tragen darf. Laut ADAC liegt der Tragfähigkeitsindex bei Pkw in der Regel zwischen 88 und 99, also zwischen 560 und 775 Kilogramm pro Reifen. Welcher Wert für Dein Elektroauto mindestens gilt, steht in den Fahrzeugpapieren.
Reifen fürs Elektroauto erkennen: XL, HL und Herstellerkennung
Reicht die Traglast eines Standardreifens nicht aus, kommen verstärkte Ausführungen zum Einsatz. XL steht für Extra Load: Der Reifen ist verstärkt und trägt bei höherem Luftdruck mehr Gewicht. HL steht für High Load und geht noch einen Schritt weiter. HL-Reifen von Continental tragen laut ReifenDirekt 825 Kilogramm statt 750 Kilogramm beim XL-Reifen mit Lastindex 98, rund 10 Prozent mehr.
Hinzu kommen die Kennungen der Autohersteller auf der Reifenflanke. Sie zeigen, dass ein Reifen für ein bestimmtes Fahrzeug entwickelt und vom Hersteller freigegeben wurde:
- BMW★der Stern
- AudiAOAO1
- Mercedes-BenzMOMO1MOE
- PorscheN-Kennungbeim Taycan zum BeispielNF0
Vorgeschrieben ist eine solche Kennung zwar nicht, sie ist aber der einfachste Weg, einen Reifen zu finden, der zu Gewicht, Fahrwerk und Abstimmung Deines Modells passt.
Was ist an E-Auto-Reifen anders?
E-Auto-Reifen tragen mehr Gewicht, rollen leichter, laufen leiser und verkraften das sofort anliegende Drehmoment. Die Unterschiede zu einem herkömmlichen Reifen stecken in Aufbau, Gummimischung und Innenleben.
Die höhere Traglast erzielen die Reifenhersteller durch einen verstärkten Unterbau und stabilere Flanken. Das Gewicht des Akkus lastet dauerhaft auf den Reifen, selbst wenn das Auto unbeladen ist. Welche Werte Dein Reifen mitbringt, liest Du auf der Flanke ab: Hinter der Reifengröße folgen Lastindex und Geschwindigkeitsindex, daneben gegebenenfalls XL oder HL und die Kennung des Autoherstellers.
Während der Fahrt fällt ein weiterer Unterschied auf: Ohne Motorgeräusch hörst Du die Abrollgeräusche deutlicher. Viele Reifen für Elektroautos haben deshalb eine Schaumstoffeinlage auf der Innenseite der Lauffläche, die den Hohlraum im Reifen dämpft. Die Gummimischung ist auf geringen Rollwiderstand ausgelegt und muss trotzdem das volle Drehmoment beim Anfahren auf die Straße bringen.
| Kriterium | Reifen für Elektroautos | Herkömmlicher Reifen |
|---|---|---|
| Traglast | oft XL oder HL mit höherem Lastindex für das Akkugewicht | Standardausführung, XL bei schweren Modellen |
| Rollwiderstand | möglichst gering, da ein hoher Wert direkt Reichweite kostet | Kompromiss aus Haftung, Laufleistung und Verbrauch |
| Geräuschdämmung | häufig Schaumstoffeinlage im Reifen | meist ohne Einlage, da das Motorgeräusch die Abrollgeräusche überdeckt |
| Gummimischung | ausgelegt auf sofort anliegendes Drehmoment und hohes Gewicht | ausgelegt auf den gleichmäßigeren Kraftaufbau eines Verbrennungsmotors |
Beim Vergleichen hilft Dir das EU-Reifenlabel. Es weist den Rollwiderstand in Klassen von A bis E aus und informiert über Nasshaftung sowie Abrollgeräusch. Am Elektroauto zeigt sich eine bessere Rollwiderstandsklasse direkt in der Reichweite, deshalb gehört dieser Wert beim Reifenkauf nach oben auf die Liste.
Wie lange halten Reifen am Elektroauto?
In der Regel weniger lange als an einem vergleichbaren Verbrenner. Laut ADAC steigt der Reifenabrieb proportional zum Fahrzeuggewicht: Je schwerer das Auto, desto mehr Gummi bleibt auf der Straße. Hinzu kommt das Drehmoment, das beim Anfahren ohne Verzögerung an den Rädern anliegt. Eine feste Kilometerzahl lässt sich daraus nicht ableiten, sie hängt stark von Fahrweise und Reifenmodell ab.
Wie groß der Gewichtsunterschied ausfällt, zeigen die Fahrzeugdaten der Hersteller. Beim BMW 5er lässt sich das gut vergleichen, weil es ihn mit Hybridantrieb und als rein elektrischen i5 gibt:
| Modell | Antrieb | Leergewicht |
|---|---|---|
| BMW 5er Limousine (G60) | Mild-Hybrid und Plug-in-Hybrid | 1.755 bis 2.230 kg |
| BMW i5 (G6E) | Elektro | 2.205 bis 2.425 kg |
| Porsche Taycan (Y1A, 2019 bis 2024) | Elektro | 2.165 bis 2.405 kg |
Der leichteste i5 wiegt damit rund 450 Kilogramm mehr als der leichteste 5er. Auch am oberen Ende liegt der i5 noch knapp 200 Kilogramm über dem schwersten 5er. Dieses Mehrgewicht tragen die vier Reifen auf jedem Kilometer mit.
So hält der Reifen am E-Auto länger
- Reifendruck regelmäßig prüfen: Zu wenig Luftdruck erhöht den Verschleiß und den Rollwiderstand. Den passenden Wert findest Du in der Betriebsanleitung und meist am Türholm.
- Sanft anfahren: Das volle Drehmoment beim Ampelstart kostet Profil, vor allem an der Antriebsachse.
- Räder zwischen den Achsen tauschen: Das geht nur, wenn Dein Fahrzeug vorne und hinten dieselbe Größe fährt. Bei Mischbereifung mit unterschiedlichen Breiten ist der Tausch nicht möglich.
- Spur prüfen lassen: Fährt ein Reifen einseitig ab, stimmt oft die Achsgeometrie nicht.
Ungleichmäßiger Reifenverschleiß an den Schultern oder in der Mitte der Lauffläche zeigt meist, dass Luftdruck oder Fahrwerkseinstellung nicht passen. Je früher Du das bemerkst, desto länger kannst Du den Radsatz nutzen.
Welche Rolle spielt die Felge für die Reichweite?
Eine messbare Rolle. Zollgröße, Gewicht und Form der Felge beeinflussen, wie viel Energie das Auto pro Kilometer braucht. Je größer der Durchmesser, desto breiter ist meist der Reifen und desto schwerer das ganze Rad.
Das Gewicht der Felge zählt zur ungefederten Masse, also zu allen Bauteilen, die nicht von den Federn getragen werden. Ein leichteres Rad folgt Bodenwellen besser und muss beim Beschleunigen weniger Masse in Drehung versetzen. Beim Verbrauch macht sich dieser Vorteil vor allem im Stadtverkehr mit häufigem Anfahren bemerkbar.
Auf der Autobahn zählt dagegen die Luft. Offene Speichen verwirbeln sie im Radhaus, während flache und geschlossene Designs sie glatter vorbeiströmen lassen. Einige Hersteller bieten für ihre Elektroautos deshalb eigene aerodynamische Designs an. Beim Porsche Taycan trägt ein solches 19-Zoll-Rad den Namen Taycan Aero. Solche Räder wirken auf den ersten Blick schlicht, ihr Vorteil zeigt sich erst bei höherem Tempo.
Aerodynamische Felgen: Was eine Abdeckung im Test gebracht hat
Wie viel die Form ausmacht, hat nextmove.de im Jahr 2019 an drei Tesla Model 3 gemessen. Auf die 18-Zoll-Alufelgen kam dafür eine Radkappe aus Kunststoff, die das Rad glatt abdeckt. Bei 150 km/h sank der Verbrauch damit um rund 3 Prozent, die Reichweite stieg um rund 8 Kilometer. Bei niedrigerem Tempo fällt der Effekt kleiner aus, weil der Luftwiderstand mit der Geschwindigkeit steigt.
Für die Wahl der Felgengröße bedeutet das: Das kleinste freigegebene Rad ist meist das sparsamste, das größte das sportlichste. Wenn Du viel Langstrecke fährst, holst Du mit einer kleineren Zollgröße und einem geschlossenen Design die meiste Reichweite aus Deinem Akku.
Passen Felgen vom Verbrenner auf das E-Auto?
Manchmal, aber nie automatisch. Einige Elektroautos teilen sich die Karosserie mit einem Verbrenner, der BMW i5 etwa hat dieselbe Länge und Breite wie der 5er. Trotzdem entscheiden die technischen Daten jedes einzelnen Rades. Ob eine Felge passt, klärst Du anhand dieser Punkte:
- LochkreisDie Anzahl der Radschrauben und der Durchmesser des Kreises, auf dem sie angeordnet sind.
- NabenbohrungDas Mittelloch muss zur Radnabe passen, sonst zentriert die Felge nicht sauber.
- Einpresstiefe (ET)Sie bestimmt, wie weit das Rad im Radhaus sitzt, und damit den Abstand zu Fahrwerk und Kotflügel.
- Traglast der FelgeJede Felge hat eine zulässige Radlast. Am schwereren E-Auto kann eine Felge zu schwach sein, die am Verbrenner ausreicht.
- Freigängigkeit der BremseBremssattel und Bremsscheibe benötigen ausreichend Platz hinter den Speichen.
- Freigabe und EintragungDie Kombination muss für Dein Fahrzeug zugelassen sein, über das COC-Papier, eine ABE oder ein Teilegutachten.
Selbst wenn Lochkreis und Nabenbohrung übereinstimmen, ist die Felge damit noch nicht erlaubt. Gerade die Traglast wird beim Wechsel vom Verbrenner schnell übersehen. Bei originalen Felgen lässt sich über die Teilenummer prüfen, für welche Modelle der Hersteller sie freigegeben hat. Frag im Zweifel vor dem Kauf nach, wir schauen uns die Kombination gern mit Dir an.
Originale Kompletträder für Elektroautos
Originale Kompletträder nehmen Dir beim Elektroauto die meisten Prüfschritte ab: Felge, Reifengröße und Traglast sind bereits auf das jeweilige Modell abgestimmt und vom Hersteller freigegeben. OR24.de bietet Dir originale Felgen und Kompletträder von Audi, BMW, Mercedes-Benz einschließlich AMG und Porsche an, neu und gebraucht.
Felgen für Elektroautos: Zollgrößen an Beispielen
| Modell | Bei OR24 unter anderem in | Baujahr |
|---|---|---|
| Audi A6 e-tron | 19, 20 und 21 Zoll | ab 2024 |
| BMW i4 (G26) | 18, 19 und 20 Zoll | ab 2021 |
| Mercedes-Benz EQE Limousine (V295) | 19, 20 und 21 Zoll | ab 2021 |
| Porsche Taycan (2019 bis 2024) | 19, 20 und 21 Zoll | 2019 bis 2024 |
Das ist nur eine kleine Auswahl. Welche Felgen und Kompletträder es für Dein Elektroauto gibt, siehst Du in unserer Fahrzeugauswahl auf der Startseite, dort kannst Du gezielt nach Elektroautos filtern.
Für den Porsche Taycan bekommst Du bei uns Felgen und Kompletträder unter anderem in 19, 20 und 21 Zoll. Die 19-Zoll-Räder sind die Wahl für viel Langstrecke, die 21-Zoll-Räder die sportlichste Variante.
Für den BMW i4 bekommst Du bei uns Felgen und Kompletträder unter anderem in 18, 19 und 20 Zoll. Wenn Du einen zweiten Radsatz suchst, bist Du mit originalen Rädern in einer dieser Größen bei Traglast und Freigabe auf der sicheren Seite.
Für den Mercedes EQE bekommst Du bei uns Felgen und Kompletträder unter anderem in 19, 20 und 21 Zoll. Achte beim Reifenkauf zusätzlich auf die MO-Kennung, damit Traglast und Abstimmung zum Fahrzeug passen.
Winterräder fürs Elektroauto: Was bei Winterreifen zählt
Winterreifen für Elektroautos folgen denselben Regeln wie der Sommersatz: Der eingetragene Lastindex gilt auch im Winter, und bei Schnee und Glätte zählt nur ein Reifen mit Alpine-Symbol, also der Schneeflocke im Bergpiktogramm. Oft ist eine kleinere Zollgröße sinnvoll, sofern sie für Dein Modell freigegeben ist. Die höhere Reifenflanke federt Schlaglöcher besser ab, und schmalere Reifen kommen im Schnee meist besser zurecht.
Denk außerdem an die RDKS-Sensoren: Jeder Radsatz braucht eigene Sensoren, die Dein Fahrzeug erkennt. Ob Du überhaupt einen zweiten Satz brauchst oder Ganzjahresreifen statt Winterreifen genügen, hängt vor allem davon ab, wie viel und wo Du fährst.
Kann man die Räder am Elektroauto selbst wechseln?
Ja, als Privatperson kannst Du die Räder an Deinem Elektroauto selbst wechseln, wenn Du die Hinweise der Betriebsanleitung beachtest. Zwei Dinge sind dabei anders als beim Verbrenner.
Erstens sitzt die Hochvoltbatterie im Unterboden. Der ADAC weist darauf hin, dass ein falsch angesetzter Wagenheber sie beschädigen kann. Setze Wagenheber und Hebebühne deshalb nur an den Aufnahmepunkten an, die der Hersteller in der Betriebsanleitung zeigt. Bei einigen Elektroautos sind dafür Unterlegpads vorgesehen, die den Druck auf die richtige Stelle lenken.
Zweitens bringt das höhere Gewicht mehr Last auf den Wagenheber. Nutze einen Wagenheber, der für das Gewicht Deines Autos ausgelegt ist, und arbeite auf festem, ebenem Untergrund. Die Radschrauben ziehst Du am Ende mit einem Drehmomentschlüssel auf den Wert aus der Betriebsanleitung an und prüfst sie nach einer kurzen Fahrstrecke noch einmal.
Die übrigen Handgriffe beim Räder selbst wechseln unterscheiden sich nicht vom Verbrenner, vom Lösen der Schrauben am Boden bis zum Anziehen über Kreuz. In der Werkstatt gelten dagegen strengere Regeln: Wer dort an Elektroautos allgemeine Arbeiten wie einen Radwechsel erledigt, braucht laut DGUV Information 209-093 eine Qualifikation der Stufe 1S.
Fazit: Erst die Traglast, dann die Reichweite
Elektroautos brauchen keinen Reifen mit Sonderstatus, aber einen, der ihr Gewicht sicher trägt. Entscheidend sind Lastindex, XL- oder HL-Ausführung und die Kennung des Herstellers. Bei der Felge bringen kleinere Zollgrößen und geschlossene Designs mehr Reichweite, originale Kompletträder nehmen Dir die Frage nach Freigabe und Traglast ab.
Häufige Fragen zu Reifen für Elektroautos
Ja, sofern sie die Werte aus Deinen Fahrzeugpapieren erfüllen. Größe, Lastindex und Geschwindigkeitsindex dürfen nicht unter den eingetragenen Werten liegen. Bei einem schweren Elektroauto erreichen viele Reifen die nötige Traglast allerdings nur als XL- oder HL-Ausführung. Ein Reifen ohne E-Auto-Hinweis ist also erlaubt, wenn die Zahlen stimmen. Beim Rollwiderstand und beim Abrollgeräusch merkst Du dagegen oft einen Unterschied.
Vorgeschrieben sind sie nicht, sinnvoll sind sie wegen Gewicht und Drehmoment. Ein BMW i5 wiegt laut Herstellerangaben 2.205 bis 2.425 Kilogramm, der 5er mit Hybridantrieb 1.755 bis 2.230 Kilogramm. Dieses Mehrgewicht muss der Reifen tragen und beim Anfahren zusätzlich das sofort anliegende Drehmoment übertragen. Dazu kommen ein geringer Rollwiderstand für mehr Reichweite und ein leiser Lauf, weil kein Motorgeräusch das Abrollen überdeckt.
An der Traglast und den Kennungen auf der Flanke. Achte auf den Lastindex hinter der Reifengröße, auf XL oder HL und auf die Kennung des Autoherstellers, etwa den Stern bei BMW, AO bei Audi, MO bei Mercedes-Benz oder NF0 beim Porsche Taycan. Ein einheitliches gesetzliches Zeichen für Elektroauto-Reifen gibt es nicht, manche Reifenhersteller drucken zusätzlich einen eigenen Hinweis auf.
Meist weniger lange als am vergleichbaren Verbrenner, eine feste Kilometerzahl gibt es aber nicht. Laut ADAC steigt der Reifenabrieb proportional zum Fahrzeuggewicht, dazu kommt das sofort anliegende Drehmoment. Wie schnell das Profil schwindet, bestimmen vor allem Fahrweise, Luftdruck und Reifenmodell. Wer sanft anfährt, den Druck regelmäßig prüft und die Räder, wo zulässig, zwischen den Achsen tauscht, verlängert die Laufzeit.
Weil mehr Technik im Reifen steckt. Ein verstärkter Unterbau für die höhere Traglast, eine spezielle Mischung für geringen Rollwiderstand und hohes Drehmoment sowie oft eine Schaumstoffeinlage gegen Abrollgeräusche erhöhen den Aufwand in der Fertigung. Dazu kommen die Dimensionen: Viele Elektroautos fahren auf großen Rädern mit 19, 20 oder 21 Zoll, und große Reifen kosten grundsätzlich mehr als kleine.
Bei hohem Tempo messbar weniger Verbrauch. In einem Test von nextmove.de aus dem Jahr 2019 fuhren drei Tesla Model 3 mit einer Kunststoff-Radkappe auf ihren 18-Zoll-Alufelgen. Bei 150 km/h sank der Verbrauch damit um rund 3 Prozent, die Reichweite stieg um rund 8 Kilometer. In der Stadt fällt der Vorteil kleiner aus, weil der Luftwiderstand bei niedriger Geschwindigkeit weniger ins Gewicht fällt.
Ja, als Privatperson kannst Du das, wenn Du die Hinweise der Betriebsanleitung beachtest. Wichtig sind die richtigen Aufnahmepunkte, denn laut ADAC kann ein falsch angesetzter Wagenheber die Hochvoltbatterie im Unterboden beschädigen. Dazu brauchst Du einen Wagenheber, der das höhere Gewicht sicher trägt. Die Radschrauben ziehst Du mit einem Drehmomentschlüssel auf den Wert des Herstellers an und kontrollierst sie nach einer kurzen Fahrstrecke noch einmal.
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